Dr. med. Anke Grell
Hier ein paar Zeilen über mich und meinen Werdegang, der mich in die eigene Praxis für Musizierendenmedizin und für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie geführt hat.


Hier ein paar Zeilen über mich und meinen Werdegang, der mich in die eigene Praxis für Musizierendenmedizin und für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie geführt hat.
Musik spielt schon seit ich denken kann eine wichtige Rolle in meinem Leben. Sowohl beim aktiven Musizieren, vor allem singend, als auch beim Zuhören, sei es bei klassischen Konzerten oder Rockbands. Das Zuhören ist auch ein wesentlicher Teil meines Berufslebens geworden.
Nach meinem Medizinstudium in Hannover habe ich viele Jahre lang in Hamburg und Zürich psychiatrisch und psychotherapeutisch gearbeitet, einige Jahre im Erwachsenenbereich, vor allem aber mit Kindern und Jugendlichen. Die Begegnung mit den unterschiedlichsten Menschen macht mir grosse Freude und ich begebe mich immer wieder gern mit auf den Weg, herausfordernde Situationen zu verstehen, einzuordnen und nach Möglichkeiten zu suchen, mit ihnen umzugehen. Mit meiner tiefenpsychologisch orientierten Therapieausbildung, verschiedenen Weiterbildungen und einer Supervisionsausbildung habe ich mir einen vielseitigen Werkzeugkoffer zusammengestellt, den ich für meine Arbeit nutze.
Nach dem Abschluss meiner Ausbildung zur Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie konnte ich mich wieder mehr der Musikphysiologie und Musikermedizin zuwenden, die ich bereits im Studium im Rahmen meiner Doktorarbeit kennengelernt hatte. Im Institut für Musikphysiologie und Musikermedizin in Hannover und an der Königlich Technischen Hochschule in Stockholm hatte ich die Gelegenheit, zu einem stimmphysiologischen Thema zu forschen und in die Welt einzutauchen, die beide Disziplinen, die Musik und die Medizin, verbindet. Nicht nur in der Forschung, sondern auch als Dozentin in der Lehre mit Vorlesungen zur Musizierendengesundheit und als Ärztin in der Behandlung von Musizierenden mit einem Grundverständnis für deren besondere Tätigkeit. Der CAS Musikermedizin an der Universität Freiburg/Breisgau und der Zertifikatskurs "Musikphysiologie im künstlerischen Alltag" in Hannover und Berlin verschafften mir zusätzlich einen umfassenden musikerbezogenen Überblick, auch in andere medizinische Fachgebiete.
Ich war lange im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin aktiv und engagiere mich nun im Vorstand der Swissmedmusica. Nach meinem Umzug in die Schweiz konnte ich glücklicherweise weiterhin als Kinder- und Jugendpsychiaterin und -psychotherapeutin und als Musikermedizinerin tätig sein. Umso mehr freut es mich, dies nun in meiner eigenen Praxis zu tun.
